5 von 5 Sternen: „Pommes“ auf der Spur von Biogasattacken

Eine Rezension zu „Grüner Tod“ von Torsten Dahle

Als Dorfpolizist ist Kommissar Hendrik Willems immer befangen. Um des lieben Friedens Willens lässt er bei kleineren Delikten Fünfe gerade sein, aber wenn’s um etwas geht, läuft er zu Höchstform auf. In „Grüner Tod“, einem der letzten Kurz-Krimis von Kriminalinski, will er zusammen mit seiner Kollegin Anja Krause aufklären, ob für den Milchbauern Thies Otten Gefahr droht, als der seine zweite Biogasanlage baut.Logisch wird es im Verlauf brandgefährlich und ebenso klar klärt „Pommes“ Willems alles auf. Die Erzählung schildert alle Akteure des Dorfes auf eine letztlich sympathische Art. Der Autor fächert sehr schön das Gemengelage unterschiedlicher Interessensgruppen auf: Der Biobauer mit seiner nicht ganz so umweltfreundlichen Biogasanlage, die Mitglieder der Gemeindeverwaltung, die auf Steuereinnahmen setzen, die Anwohner, die Opportunisten und Ökobewegten. Fast wünscht man sich, dass der Entwicklung dieses Konflikts in der Gemeinde noch mehr Raum gegeben wird. Vielleicht in einer Fortsetzung!?Cool, dass ein junger Autor ein so strittiges Thema unterhaltsam aufarbeitet. Meine Empfehlung: Lesen! Grüner Tod (Kriminalinski)

 
Danke, Torsten!
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